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Pressematerial |

Irgendwo zwischen Indie, Acoustic und Pop bewegt sich Clara Luzia auf ihrem wunderbar-feinfühligen Debüt-Album „Railroad Tracks“ – alle werden wissen worum es geht, aber keine/r wird dasselbe glauben.
Ein Tag?
Heute zum Beispiel: Aufstehen, Emailkorrespondenz erledigen. Ich liebe das! Frühstück vor dem Fernseher. ORF Bildungsauftrag ist leider völlig passé. Dann ArbeiterInnenstrandbad: Spritzer-Trinken mit Sicht aufs Wasser. Oh Leben, was willst Du mehr?!
Ein „Aua, ich kann nicht mehr“?
Dieses Gefühl überkommt mich oft beim Nachdenken. Oder Nachrichten-Schauen.
Eine Laune?
Schlechte Laune ist leider meine Laune. Aber Humor ist, wenn man trotzdem lacht, also lache ich viel!
Eine Gewohnheit?
Trinken. Faulheit. Meine hartnäckigsten Angewohnheiten. Und: Unfreundlichsein am Telephon.
Ein Abschied?
Abschiede sind meist schwer, aber gleichzeitig denke ich halt doch immer „Jeder Anfang ist auch der Beginn von etwas Neuem.“
Eine Entscheidung?
Ganz schlecht. Ein Freund hat mir geraten, doch simpler zu denken: Schwarz-weiß. Kann ich leider nicht. Was ist schon schwarz-weiß. Entweder-Oder gibt’s leider bei mir kaum, auch wenn es Vieles leichter machen würde.
Eine Einstellung?
Solange ich dabei lerne, ist fast alles in Ordnung.
5 Alben für die man alles geben würde:
Laura Veirs: Year of Meteors. Ani DiFranco: Little Plastic Castle. Ani DiFranco: To the Teeth. Electrelane: The Power Out. Hole: Live through this. Björn Kleinhenz: Trans Pony.
5 Dinge, die man super im Sommer machen kann:
Trinken am Wasser. In der Sonne sitzen. Nackat in der Nacht schwimmen gehen. Sind nur drei, aber die wichtigsten.
5 Orte, die super sind:
ArbeiterInnenstrandbad in Wien. Geraser Teich. Barcelona. Grachten in Amsterdam. Windmühlen-Heuriger in Retz.
5 Dinge an Personen, die nicht so super sind:
Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Unaufmerksamkeit.
Das Album „railroad tracks“ ist auf Asinella Records erschienen (Vertrieb Hoanzl).