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Erbaulicher gestaltet sich das zweite Album der Singer/Songwriterin Clara Luzia. Nur ein Jahr nach dem Überraschungsdebüt Railroad Tracks, das 2006 zu den besten Platten aus Österreich zählte, legt die Wienerin mit The Long Memory (Asinella / Hoanzl) neue Beweise für ihr Vermögen vor, höchst einprägsame Songs zu schreiben - sie scheinen nur so aus ihr raus zu fließen - und diese zusammen mit ihrer Band auch entsprechend zu interpretieren. Hier finden ganz selbstverständlich Lebensfreude und Traurigkeit, Leichtigkeit und Melancholie, Dynamik und Sanftheit zueinander. Großes Gefühlskino, das ich momentan jedem neuen Song von Feist vorziehe.

Sebastian Fasthuber

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