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Wenn der kleine Prinz bei seiner Reise durch das Universum einen Walkman dabei gehabt hätte, „The Long Memory“ von Clara Luzia wäre im Vorfeld mit Sicherheit in die engere Auswahl zum Bespielen des Tapes gekommen. Dabei taugt das Album eigentlich noch viel mehr für die kleinen Pausen zwischendurch, wenn die Milchschnitte wieder mal vergriffen ist. Feinste Popmusik zum im Gras liegen, bei Regen am Fenster sitzen, oder die Badewanne mit den Tränen der letzten gescheiterten Beziehung zum überlaufen bringen. Die großen Momente erlebt „The Long Memory“, wenn Sängerin Clara und ihre Mitstreiter von minimalistischen Pfaden abweichen und die Zügel leicht anziehen. „Harvest Moon“ und „Morning Light“ besitzen solche Momente. An anderen Stellen wie bei „Gladly Away“ droht das ganze Abenteuer dann etwas im Sande zu verlaufen. Das zerbrechliche „One Too Many“ erscheint fast schon einen Tick zu brav. Insgesamt ein Dutzend Titel, bei denen sich Clara Luzia alle Zeit der Welt lassen und schließlich auf der Zielgerade mit „No Offense“, sowie „Glad It´s Over noch zwei weitere Glanzlichter als Soundtrack für helle und dunkle Momente setzen.



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